Das Jahr 1945 – Kriegsende und Nachkriegszeit in unserer Gemeinde

In der Ausgabe 13 der „Schriften des Archivs der Verwaltungsgemeinschaft Windach“ wird das Kriegsende und die Nachkriegszeit in Windach betrachtet.

Diese 32-seitige Broschüre, welche Mitte Juni 2020 erschienen ist, wurde in Kooperation mit dem Veteranen- und Kameradenvereins Windach-Hechenwang – Verein zur Bewahrung der Dorfgeschichte – erstellt.

Die Geschichte von Steinebach und der Kapelle St. Franziskus

In der Ausgabe 12 der „Schriften des Archivs der Verwaltungsgemeinschaft Windach“ wird die Geschichte der Franziskuskapelle in Steinebach betrachtet.

Diese 44-seitige Broschüre, welche am 17. November 2019 erschienen ist, basiert auf der Veranstaltung “D’Steinebacher G’schicht 1” des Veteranen- und Kameradenvereins Windach-Hechenwang – Verein zur Bewahrung der Dorfgeschichte –.

St. Martin in Hechenwang – Eine Kirche und ihre Geschichte

In der Ausgabe 11 der „Schriften des Archivs der Verwaltungsgemeinschaft Windach“ wird die Geschichte der St.-Martinskirche in Hechenwang betrachtet.

Diese 96-seitige Broschüre, welche am 15. September 2019 erschienen ist, basiert auf der Veranstaltung “D’Hechenwanger G’schicht 3” des Veteranen- und Kameradenvereins Windach-Hechenwang – Verein zur Bewahrung der Dorfgeschichte –.

Lindau in der guten alten Zeit (27. April 2019)

Am 27. April 2019 lud die Freiwillige Feuerwehr Lindau zu einem heimatgeschichtlichen Vortrag ein: Der Hobby-Heimatforscher Gerhard Heininger beleuchtete die Geschichte der Häuser und Familien in Lindau und Umgebung in der guten alten Zeit, der Zeit der Regentschaft des Prinzregenten Luitpold (1886 bis 1912). Zu seinem Vortrag konnte er neben Bürgermeister Martin Behringer und 3. Bürgermeister Willi Grübl auch 45 Interessierte aus Lindau und Umgebung begrüßen.

Im Anschluss an die damals wichtigsten Regenten der Welt beleuchtete Gerhard Heininger die Thurmansbanger Pfarrer und Bürgermeister. Dabei fiel auf, dass keiner der vier Bürgermeister in dieser Zeit aus Thurmansbang kam, jedoch alle vier aus dem Schutzbereich der Freiwilligen Feuerwehr Lindau, nämlich aus Lindau (Joseph Feuchtinger), Haundorf (Joseph Hansbauer, Georg Weikelstorfer) und Lindberg (Johann Späth).

Im Hauptteil des Vortrags ging es um die einzelnen Gebäude von Lindau und die darin lebenden Familien. Lindau wurde erstmals im sogenannten 2. Herzogsurbar um 1280 erwähnt. Die Geschichte der meisten Gebäude konnte bis jetzt nur für die letzten 300 Jahre recherchiert werden. Am längsten in Lindau ansässig sind die Feuchtinger’s (ca. 250 Jahre) und die Heininger’s (fast 200 Jahre), wenngleich nicht durchgängig auf demselben Anwesen.

1912 dürfte das schlimmste Jahr für Lindau in der guten alten Zeit gewesen sein: Im April wurde der Schmiedemeister Franz Josef Krenn von seinem Nachbarn im Affekt mit einer Schrotflinte erschossen. Im Oktober brannte das Anwesen am Dorfanger ab, ein weiteres Gebäude brannte auch schon. Nur durch das energische Eingreifen der Thurmansbanger und Zentinger Feuerwehr konnte eine größere Katastrophe verhindert werden.

Den Schluss des Vortrags bildete die Geschichte einzelner Anwesen in Haidreuth, Stieglreuth, Stockwiesreuth, Erlau, Anschlag und Gingharting.

450 Jahre Schloss Windach

In der Ausgabe 10 der „Schriften des Archivs der Verwaltungsgemeinschaft Windach“ wird die Geschichte des Windacher Schlosses betrachtet.

Dieses 128-seitige Buch, welches am 14. Juli 2018 erschienen ist, basiert auf der Veranstaltung “D’Windacher G’schicht 9” des Veteranen- und Kameradenvereins Windach-Hechenwang – Verein zur Bewahrung der Dorfgeschichte –.

Die Geschichte der Firma August Popp

In der Ausgabe 9 der „Schriften des Archivs der Verwaltungsgemeinschaft Windach“ wird die Geschichte der Firma August Popp betrachtet.

Diese 48-seitige Broschüre, welche am 15. April 2018 erschienen ist, basiert auf der Veranstaltung “D’Windacher G’schicht 8” des Veteranen- und Kameradenvereins Windach-Hechenwang – Verein zur Bewahrung der Dorfgeschichte –.

Herausgabe der Ausgabe 9 der „Schriften des Archivs der Verwaltungsgemeinschaft Windach“.

60 Jahre Musikkapelle Windach

In der Ausgabe 8 der „Schriften des Archivs der Verwaltungsgemeinschaft Windach“ wird die Geschichte der Musikkapelle Windach betrachtet.Diese 60-seitige Broschüre, welche am 5. November 2017 erschienen ist, basiert auf der Veranstaltung „D’Windacher G’schicht 5“ des Veteranen- und Kameradenvereins Windach-Hechenwang – Verein zur Bewahrung der Dorfgeschichte –.

Herausgabe der Augabe 8 der „Schriften des Archivs der Verwaltungsgemeinschaft Windach“.

Windach im Heimat- und Sachunterricht an der Grundschule Windach

Die Windacher Grundschüler können sich zukünftig über ihren Schulort in einem eigenen Buch informieren.

Im Oktober 2016 wurde die Volksschule Windach 175 Jahre alt. Dieses Jubiläum nahm Gerhard Heininger, der ehrenamtliche Archivar der Verwaltungsgemeinschaft Windach, zum Anlass, ein Buch über die Geschichte der Schule zu schreiben. Es erschien als Ausgabe 5 in der Reihe „Schriften des Archivs der Verwaltungsgemeinschaft Windach“. Im Anschluss an die Jubiläumsfeier entstand die Idee, den Schülerinnen und Schülern der 4. Klassen im Rahmen eines heimatgeschichtlichen Spaziergangs einzelne Themen zur Windacher Geschichte näherzubringen. Diese Aktion sollte die Inhalte des Heimat- und Sachunterrichts auf Windach herunterbrechen. So erkundeten die drei 4. Klassen zusammen mit ihren Lehrerinnen und dem Archivar an einem Freitag im Februar 2017 die beiden Unterwindacher Kirchen Maria am Wege und Peter und Paul, das Schloss, das Kriegerdenkmal und die Gastwirtschaft.

Das große Interesse, das die Kinder an der Geschichte des Schulortes zeigten, regte Gerhard Heininger an, eine 32-seitige Broschüre über Windach und seine Ortsteile Schöffelding und Hechenwang zu erstellen. Rektor Erich Bachmaier und die Lehrerinnen fanden die Idee toll. Noch rechtzeitig vor dem Schuljahresende erschien das Heft als Ausgabe 7 der „Schriften des Archivs der Verwaltungsgemeinschaft Windach“ und wurde den Viertklässlern ausgehändigt.

Darin erfahren die Schülerinnen und Schüler, warum die Unterwindacher Kirche vor vielen Jahren von St. Sylvest in Peter und Paul umbenannt wurde und dass die Firma August Popp in Windach früher Omnibusse herstellte. Eine weitere Information aus der Broschüre ist erst seit kurzem bekannt: Im Jahr 1810 nahm der Unterwindacher Gastwirt Anton Braun an einem Pferderennen in München teil, welches anlässlich der Vermählung von Kronprinz Ludwig (später König Ludwig I.) mit Prinzessin Therese stattfand. Auf dieses Rennen geht das Münchener Oktoberfest zurück.

Jeder Viertklässler erhält in Zukunft dieses Heft kostenlos. Zusätzlich liegt es auch im Bürgerbüro der Verwaltungsgemeinschaft Windach für Interessierte auf.

Zum Schuljahresbeginn 2018/19 ist ein zweiter Band geplant. Er hat Eching, Eresing und Greifenberg zum Inhalt, die weiteren Mitgliedsgemeinden des Schulverbandes Windach.